Kleinprojekt: Verlorene Schätze der Hansestadt Wismar - eine Analyse

Gefördert durch die Europäische Union aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und unterstützt durch den Regionalbeirat Westmecklenburg.
Gefördert durch die Europäische Union aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und unterstützt durch den Regionalbeirat Westmecklenburg.

Aufgrund der vielen verschiedenen Bauten, die von mehreren Epochen deutscher Geschichte berichten, ist die Hansestadt Wismar geschichtlich gesehen sehr interessant. Unter anderem aufgrund der Gebäude und der Beschaffenheit der Innenstadt wurde Wismar zum UNESCO Weltkulturerbe. Es gab zahlreiche Gebäude, die in historischen Zeiten den Stadtkern von Wismar geprägt haben. Leider sind diese Gebäude vielfach dem Abriss oder der Zerstörung zum Opfer gefallen und existieren heute nicht mehr. Diese nicht mehr existenten Gebäude sollen durch den Bau von originalgetreuen Modellen wieder ins Leben gerufen und anschließend auch digital erlebbar gemacht werden.

 

Mögliche Modelle könnten unter anderem die „Alte Schule“, der „Fischerturm“, die "Kapelle St.Marien zu den Weiden" sowie die "Pfarrei St. Marien" sein. Ziel dieses Projektes ist es deshalb eine grundlegende Analyse der Möglichkeiten vorzunehmen, um den Hansestädtern, wie auch Touristen und Besuchern, ein Stück historisches Kulturgut von Neuem sichtbar zu machen und somit Wismar als Welt-Erbe-Stadt noch attraktiver zu gestalten. Um die Modelle später nachzubauen und durch Aufstellen der fertigen Modelle an repräsentativen Standorten in der Hansestadt Wismar, ein Stück Stadtgeschichte wieder sichtbar und erlebbar zu machen, braucht es eine Analyse in Zusammenarbeit mit diversen Einrichtungen der Stadt.

 

Als Partner sollen unter anderem die Wismarer Touristinfo, die Veranstaltungszentrale und nicht zuletzt auch das Stadtarchiv bzw. der Archivverein dienen. Dieses Projekt soll nicht für sich alleine stehen, sondern sich in das „WELT-ERBE-UNIVERSUM“ eingliedern. Im Welt-Erbe-Haus, dem Schabell-Haus, dem Stadtarchiv und weiteren kulturell-historischen Einrichtungen wird jeweils die Hansestadt Wismar in ihrer Vielfalt und Einzigartigkeit hervorgehoben. Dies soll durch den Bau der Miniaturmodelle untermauert werden. Perspektivisch können wir uns die 3D-Visualisierung der Modelle vorstellen. An den historischen Standorten in der Hansestadt Wismar würden Besucher und Interessierte per Smartphone und QR-Code einen Zugang zu den 3D-Modellen erhalten, z.B. im Rahmen einer digitalen Stadtführung. Um all diese Aspekte zu prüfen und einen Plan bzw. eine mögliche Perspektive aufzuzeigen, ist dieses Kleinprojekt geeignet. Im Anschluss an das Kleinprojekt soll der Modellbau der Gebäude im Maßstab von 1:20 sowie die 3-D bzw. digitale Erfassung durchgeführt werden. In welchem Rahmen und durch welche Projektcharakteristika soll ebenfalls während des Kleinprojekts eruiert werden.

Zielgruppe

 

Das Projekt ist offen für eine sehr breite Teilnehmergruppe. Vorzugsweise sollen entweder geschichtlich Interessierte das Projekt durchführen. Dazu gibt es bereits Gespräche mit der Hansestadt WIsmar sowie den StadtführerInnen. Des Weiteren ist es angedacht, Jugendliche und StudentenInnen mit einem Fokus auf das Weltkulturerbe, mediale Gestaltung und auch IT-Technik zu gewinnen. Eine weitere Zielgruppe sind SchülerInnen des Geschwister-Scholl-Gymnasiums, welche seit Jahren eine aktive Schul-AG zum Thema Welterbe betreiben. In Gesprächen hat uns auch das Jobcenter Nordwestmecklenburg signalisiert, dass eine Teilnahme durch langzeitarbeitslose Kunden im SGB II Bezug geplant ist. Diese verfügen gern über handwerkliche Fähigkeiten. Gleichzeitig unterstützt das Projekt die Teilhabe und Integration der beteiligten Personen. Durch Identifikation und eigenständiges Schaffen, kann die persönliche und gesellschaftliche Entwicklung gestärkt werden. Der Zugang zu den potentiellen TeilnehmerInnen soll vor allem auf zwei Wegen erfolgen: Einerseits soll das Angebot des Kleinprojektes durch eine breite Öffentlichkeitsarbeit in der Hansestadt Wismar bekannt gemacht werden, für die verschiedene Medien genutzt werden (Presse, Rundfunk, Social Media). Andererseits wird das Projektangebot gemeinsam mit dem Jobcenter, der Hansestadt, der Hochschule und auch an Schulen beworben.

 

Im Zuge der Projektumsetzung wird sichergestellt, dass mindestens zehn langzeitarbeitslose Menschen oder von Langzeitarbeitslosigkeit bedrohte Menschen bzw. deren Familienangehörige am Projekt teilhaben werden. Dies ermöglicht nicht nur deren soziale und gesellschaftliche Teilhabe sondern stärkt auch deren Selbstwertgefühl und kann zur Entfaltung verschütteter Kompetenzen führen.

 

 

 

 

 

 

 

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